Zwanzig Teams, ein Ball und viel Spass

Special-Olympics-Unihockeyturnier vom 14.4.2018 in Altendorf

Wie gross das Unihockey-Team des Behinderten-Sportclubs Winterthur geworden ist, zeigte sich auf dem Weg Richtung Altendorf bereits im Zug: einen halben Wagen füllen die Spielerinnen und Spieler, die Betreuer und die Fans inzwischen. 14 motivierte Sportlerinnen und Sportler bildeten an diesem Tage Winti United 1 und Winti United 2. Und obwohl draussen die Sonne lockte, erwartete die Winterthurer Truppe in der Halle in Altendorf zu früher Morgenstunde bereits eine hervorragende Stimmung.

„Jetzt chribblets aber ziemlich“, meinte eine der Winti-United-Spielerinnen vor dem ersten Match. Von der Nervosität war aber im Spiel nichts mehr zu spüren, vielmehr war es die grosse Motivation, die Winti United 1 anzumerken war. Und so konnte man gegen die Bieler Stürmer nach einem tollen Match auch gleich mit einem Sieg ins Turnier starten.

Winti United 2 hatte eine herausfordernde Gruppe erwischt, die Gegner zeigten sich im Torabschluss sehr effizient. Das erste Qualifizierungsspiel am Nachmittag wurde dafür zu einem grossen Highlight in der „Karriere“ jedes Spielers und jeder Spielerin von Winti United 2: Nach einem hart erkämpften Unentschieden nach regulärer Spielzeit kam es zum Penaltyschiessen, und Torhüter Daniel konnte darin nicht nur alle Schüsse seiner Kontrahenten parieren, seine Kolleginnen und Kollegen verwandelten gleichzeitig alle Bälle souverän.

Das tolle Teamwork bis zum Schluss zahlte sich also auch für Winti United 2 noch aus, und so konnte jedes Mitglied freudig die Geschenke an der Siegerehrung entgegennehmen. Das Turnier in Altendorf war bereits das siebte seiner Art. „Der Aufwand, den ich betreibe, ist jeweils gross. Wenn ich aber die Freude der Teilnehmer sehe, dann entschädigt das für die ganze Arbeit“, sagte Organisator Daniel Reichmuth im „March Anzeiger“.

Dem kann sich der BSW nur anschliessen und bedankt sich bei Daniel und seinem Team für den tollen Anlass. Wir freuen uns bereits heute auf die nächste Austragung!

Michael Müller

Generalversammlung vom 28. März 2018

Mit 66 Mitgliedern und 8 Gästen war die 59. GV im Café Restaurant Urban in Winterthur-Seen so gut besucht wie schon lange keine mehr. Mit PluSport-Präsident Peter Keller und Jean-Jacques Bertschi, Präsident des Kantonalverbandes, wohnten der Versammlung auch zwei prominente Gäste bei. Die Co-Präsidenten Peggy Bächli und Markus Büchi blickten vor den Abstimmungen zurück auf das vergangene Jahr, das geprägt war durch die Integration des aufgelösten Vereins PluSport Tösstal und den Anlass «Goal für alle» zusammen mit dem FC Winterthur.

Aufgrund der Übernahme von Sportarten von PluSport Tösstal und die Aufnahme von «Showdown», einer Sportart für Sehbehinderte, wurde das Angebot des BSW erweitert. Das bedeutet auch, dass der Vorstand vergrössert wird. Rita Dütsch (Showdown) und die krankheitshalber abwesende Ana Cristina de Almeida (Fussball für Jugendliche) wurden einstimmig in den Vorstand aufgenommen. Für die zurücktretende Sandra Hurtig wurde Maja Koradi als Aktuarin gewählt. Das Ressort Basketball ist vorläufig noch nicht im Vorstand vertreten.

Kassier Matthias Dicht musste leider ein Defizit melden, und auch für das Jahr 2018 wird ein Verlust budgetiert. Der BSW steht aber finanziell weiterhin auf gesunden Beinen, so dass keine Beitragserhöhung nötig ist. Unser Verein bleibt damit einer der günstigsten. Alle Geschäfte wurden einstimmig und diskussionslos genehmigt.

Die fleissigsten Sportlerinnen und Sportler durften sich wie gewohnt einen Preis am Gabentisch aussuchen. Die Auszeichnung «BSWler des Jahres» geht diesmal an ein Trio. Priska Dicht, Barbara Rogers und Andrea Stingel haben sich bei der Integration von PluSport Tösstal stark engagiert, was mit Applaus verdankt wurde.

Lebhaft zu und her ging es bei der Konsultativabstimmung über eine allfällige Namensänderung. Die Eltern eines Kindes bewerten die Bezeichnung «behindert» als diskriminierend und möchten deshalb einen anderen Namen für unseren Verein. Es gab Voten dafür und dagegen. Da der Antrag zu spät eingereicht wurde, um auf die Traktandenliste zu kommen, konnte nicht definitiv darüber befunden werden. So war die Abstimmung nur ein Gradmesser. Eine Mehrheit sprach sich gegen eine Namensänderung aus. In einem Jahr wird die GV sich wohl erneut mit dem Antrag befassen.

Aktuariat: Maja Koradi (rechts) löst Sandra Hurtig als Aktuarin ab.
Katja: Katja Gurtner hatte als Stimmenzählerin vor allem bei der Konsultativabstimmung Arbeit.

Differenzschwimmen Uitikon-Waldegg 17.03.2018

Am Samstagmorgen in der Früh reisten 16 gut gelaunte Schwimmer und Schwimmerinnen des BSC-Winterthur nach Uitikon ans Differenzschwimmen.

Für einmal war nicht der Schnellste der Beste sondern der Schwimmer, der in den zwei Durchgängen die kleinste zeitliche Differenz aufwies.

Nachdem wir alle die schöne Aussicht auf die Stadt Zürich genossen hatten, folgte der steile Aufstieg zur Schwimmhalle. Nach diesem waren auch die letzten Athleten vollständig erwacht! Um Punkt 11:00 ertönte der erste Startpfiff und Herbert Naumann eröffnete den Wettkampf für den BSC-Winterthur. Schlag auf Schlag ging es nach den 25m weiter mit den 50m und Reto Jucker lieferte sich mit seinem Gegner ein Kopf an Kopf Duell. Bei den 100m begeisterten Sandro Müller und Beat Schoch die Zuschauer mit ihrer Geschwindigkeit und Technik.

Nach der kurzen Mittagspause startete der zweite Durchgang. Nun ging es nochmals darum, die gleiche Leistung wie im ersten Durchgang abzurufen.

Alle Athleten mobilisierten nochmals alle Kraft und gaben ein zweites Mal Vollgas. Schon waren die Einzelwettkämpfe vorbei und die Staffeln starteten. 92 Teilnehmer nahmen teil; neuer Teilnehmerrekord! 4 Teams vom BSC-Winterthur standen am Start. Die beste Staffel Differenzzeit erreichte das Team mit Herbert Naumann, Susanne Brack, Gisela Sager und Manuela Frei mit 0.22s. Luca Weiersmüller erzielte die beste Einzelleistung des BSC-Winterthur mit 00.32s. Mit einem Osterhasen in der Hand und einer Medaille um den Hals reisten alle glücklich und müde mit Zug und Bus nach Hause.

Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer für den Einsatz und die super Resultate!

Barbara Wegmann