Erste Vorstandssitzung im neuen Jahr
Alle neun Vorstandsmitglieder trafen sich am 19. Januar im "Kafi Burehus" in Seen zur ersten Vorstandssitzung im 2012. Während rund vier Stunden wurden manche Probleme besprochen. Vor allem ging es um die Vorbereitung der GV, die am Donnerstag, 15. März im "Hotel Zentrum Töss" stattfinden wird.



Spaghetti-Plausch am 7. Januar 2012
Wie versprochen haben wir, mit einer Kombination von verschiedene Spaghetti und Sossen - die wir beim Unihockey-Plauschturnier gewonnen haben - einen Spaghetti-Plausch bei Barbara zuhause gemacht. Daniel, Jan-Philip, Beat, Sara, Silvia und Johanna haben gegessen bis es fast nicht mehr ging – aber doch noch genügend Platz liess für mitgebrachte Kuchen von Beat, der kürzlich Geburtstag hatte!
Nach einem gemütlichen gemeinsamen Samstagmittag sind alle zufrieden nach Hause gegangen und freuen sich (hoffentlich) auf die nächste Turn/Unihockey-Stunde.
Barbara Rogers



Viel Glück im Neuen Jahr
Der Vorstand des BSW wünscht allen Mitgliedern, Gönnern, Sponsoren, Freunden und Interessenten ein gesegnets Neues Jahr, vor allem gute Gesundheit.



Essen ist (fast) so schön wie Sport
Nach unserer letzten Turnstunde im Jahr am Freitag, 16.12.11, gingen wir zu zwölft ins Restaurant „Buono Gusto“ in Wülflingen zu einem fröhlichen Schmaus à la Italienne. Jeder genoss seine Pizza und schwor sich und den anderen, 2012 das Training wieder aufzunehmen, um sein Fitness zu erhalten. Wir sehen uns also 2012 wieder.
Auch die Sitzballer schlossen ihr Jahr mit einem "Weihnachtsessen" ab. Allerdings begaben sie sich bereits am Donnerstag ins "Kafi Burehus" in Seen. Vielleicht konnten am nächsten Tag - Freitag, 16.12. - im letzten Training des Jahres noch ein paar Gramm wegtrainiert werden.
Barbara Rogers/Albert Büchi



Bilder vom Chlausabend
Eine Auswahl von Bildern vom Chlausabend 2011 findet man nun in der Fotogalerie "Chlausabend".



Lob und Tadel vom Samichlaus
Das COOP-Restaurant hat neuerdings bis 20 Uhr geöffnet. Deshalb musste der Beginn des Chlausabends nach hinten verschoben werden. Um 19.30 Uhr war offizieller Beginn. Fast 100 Personen hatten sich angemeldet, um den Znacht aus der COOP-Küche zu geniessen und sich mit Clubkameraden auszutauschen. Vor allem war man aber gespannt auf den Besuch vom Samichlaus. Sein bewährter Schmutzli war an diesem Abend nicht abkömmlich, darum musste der Mann mit dem weissen Bart und der roten Kutte einen Stift mitnehmen. Der machte seine Arbeit aber auch gut. Nur kurz war der Auftritt von Trämpeli. Der Esel fühlt sich in einem Restaurant jeweils nicht so wohl und geht lieber wieder zurück auf die Strasse.
Der Samichlaus las aus seinem grossen Buch vor. Das ganze Jahr hindurch macht er sich Notizen zu den einzelnen Mitgliedern. Am Chlausabend zieht er jeweils Bilanz. Er verteilte viel Lob, hie und da war aber auch Tadel zu hören. Sprüchlein wurden aufgesagt, Fragen mehr oder weniger klar beantwortet, und sogar einige Liegestütz wurden aufs Parkett "geklöpft"!
Nachdem der Samichlaus seinen Besuch beendet hatte, wurde der Dessert serviert. Die vierköpfige Musikkapelle animierte mit ihrem Programm einige Leute zum Tanzen. Besten Dank an das Samariterteam für die Organisation des Abends.



Leitersitzung in Rümikon
Über 20 Leiterinnen und Leiter trafen sich am 10. November im Restaurant Rümispitz in Rümikon zur Leitersitzung. Die meisten von ihnen fanden sich rund eine Stunde früher in der Bowlinghalle BeSeCo ein und versuchten sich im Bowling. Unterschiedliche Techniken waren zu beobachten, und ebenso unterschiedlich waren die Resultate.
Das Hauptthema der Sitzung waren die neuen Leiterverträge und Pflichtenhefte. Die boten Stoff für ausgedehnte Diskussionen, denn sie bringen doch einige Veränderungen mit sich - wegen der Vorgaben von Plusport. Nach rund zwei Stunden war aber doch alles unter Dach und Fach.



Turngruppe "Kinder und Jugendliche"
Es ist soweit. Nach einer fast einjährigen Pause wegen mangelnder Teilnehmerschaft haben wir am Freitag, 4. November mit unserer Turngruppe "Kinder und Jugendliche" angefangen. Zwar fanden sich an diesem Nachmittag nur vier Kinder ein, doch wir hoffen, dass es mit der Zeit mehr werden; besonders nachdem es sich herumgesprochen hat, wie lustige es die vier hatten.
Also, liebe Kinder, wir würden uns freunen, wenn ihr jeweils am Freitag um 16.20 Uhr in der Turnhalle Hinterwiesli zu uns stossen und mitmachen würdet.
Barbara Rogers



Unihockey-Plauschturnier Altstetten
Mit 16 Teilnehmern aus den Reihen der Turner und der Integrativen Kindersportgruppe machten wir uns mit dem Zug auf den Weg nach Altstetten, um am dortigen Unihockey-Turnier mitzumachen.
In drei nach Alter und Spielniveau aufgeteilten Gruppen gaben wir in unseren Matches unser Bestes. Obwohl wir es leider nicht auf den erhofften dritten Platz schafften, hatten wir unseren Spass und waren angesichts dessen, dass es für die meisten der erste “Ernstfall” war, auch mit uns zufrieden.
Es gab zwar keine Medaillen, aber jeder der Teilnehmer konnte sich vom Gabentisch einen Preis abholen. Einer davon war eine Kombination von Spaghetti und Sossen, also wird demnächst bei uns ein gemeinsamer Spaghettiplausch auf dem Programm stehen.
Mit dem Verlauf des Sporttages nicht unglücklich traten wir die Heimreise an, wobei manch einer sich schon auf den nächsten derartigen Einsatz freute, wo er alles noch um ein kleines Bisschen besser machen wollte.
Barbara Rogers mit Jürg Weidmann



Bilder vom Vereinsausflug
Wegen Ferienabwesenheit des Webmasters und des Aktuars dauerte es etwas länger. Aber jetzt ist eine Auswahl von Bildern vom Vereinsausflug online, in der Fotogalerie.



Anstrengendes Wochenende
Albert Büchi nahm mit der Sitzballgruppe von Wohlen an einem internationalen Sitzballturnier in Österreich teil. Dieses wurde in Raabs an der Thaya im Waldviertel, unweit der tschechischen Grenze, ausgetragen. Das bedeutete rund 8 Stunden Autofahrt. Weil das Turnier von 10 Mannschaften bestritten wurde, musste jede 9 Spiele austragen, was recht happig war. Am Sonntag hiess es dann wieder, 8 Stunden Autofahrt nach Hause.
Der BSC Wohlen konnte 3 Siege feiern, 6 Partien gingen verloren. Wohlen belegte den 7. Platz. Der Sieg ging an Wien, vor Amstetten und Linz. Die zweite Schweizer Mannschaft, St. Gallen, belegte den 10. Platz.



Vorstandssitzung vom 6. Oktober 2011
Der Vorstand, ohne den ferienhalber abwesenden Kurt Hess, versammelte sich im Kafi Burehus in Seen zur zweiten Vorstandssitzung in diesem Jahr. Zu diskutieren gaben vor allem die so genannten Unterleistungsverträge mit Plusport, die einen grossen administrativen Aufwand erfordern. Weitere Themen waren das Spesenreglement, die Unsicherheiten mit der Organisation "Mira" und die Planung anstehender Anlässe.



Vereinsausflug 1. Oktober 2011
55 Personen suchten sich ihren Sitzplatz in einem Car, der bald darauf Winterthur Richtung Westen verliess. Der Car strebte dem Mutschellen zu. Doch der war ebenso in Nebel gehüllt wie das Limmattal. Ab Lenzburg benützte der Chauffeur wieder die „Direttissima“ bis Oensingen. Zur Freude der Reisenden zwängten sich nach der Klus bei Balsthal ein paar scheue Sonnenstrahlen durch den Nebel, und in Gänsbrunnen behielt die Sonne endgültig die Oberhand.
Jetzt waren erste Aktivitäten angesagt. Wer sich einen Fussmarsch zutraute, schickte sich an, den so genannten Zwergliweg zu erklimmen, der vom Tal hinauf zum Montpelon führt. Die Gehbehinderten blieben im Car. Das war zwar bequemer aber nicht minder abenteuerlich. Das Strässchen hinauf zum Berghof ist sehr schmal und weist einige enge Kurven auf. Keine leichte Aufgabe für den Carchauffeur. Er musste in diesen drei Kehren mehrmals ansetzen, um die Kurve zu kriegen.
Der Berghof Montpelon liegt auf 900 Metern über Meer. Ein Teil der BSW-Gruppe bewaffnete sich mit Pfeil und Bogen und eiferte Robin Hood nach. Bei der „Open-Air-Kegelbahn“, einer einfachen hölzernen Einrichtung, bildete sich bald ein Stau. Jene, denen die Gesundheit am Herzen liegt, probierten die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten des Barfussweges aus – nach Kneipp-Grundsätzen.
Einem BSW-Mitglied hatten es die beiden Emus angetan. Der Mann war kaum noch von den australischen Laufvögeln wegzukriegen. Älplermakkaroni, Apfelmus und Quittensirup stillten Hunger und Durst. Fast alles, was auf dem Montpelon angeboten wird, stellt die Bauernfamilie selbst her. Auch die Cremeschnitten zum Dessert.
Über Moutier und Tavannes erreichte die Reisegesellschaft den Hafen von Biel. Da hiess es, sich sputen. Das Schiff war schon zur Abfahrt bereit. Die Gehbehinderten stiessen an ihre Grenzen. Doch die sportliche Einlage war bald vergessen. Zu gemütlich war die Schifffahrt, zu schön die Umgebung. In Biel wird die Aare von etlichen Brücken überquert. Die befinden sich teilweise nur wenige Meter über dem Wasserspiegel. Bei einer Brücke wurden die Passagiere vom Personal tatsächlich aufgefordert, die Köpfe einzuziehen. In Büren an der Aare wartete der Car bereits, um die Ausflügler an Bord zu nehmen für die letzte Etappe zurück nach Winterthur.



Differenzschwimmen in Weinfelden, 17. September 2011
Mit 12 SchwimmerInnen, 2 Leiterinnen und 7 ZuschauerInnen fuhren wir um 10:35 Uhr mit dem Zug nach Weinfelden. Bevor wir zum Hallenbad-Tenu wechselten verpflegten wir uns reichlich mit unserem mitgebrachten Picknick.
Gegen 13:30 Uhr wurden wir alle im Hallenbad vom OK begrüsst und kurz danach ging’s los. Cedric Gysin durfte gleich im ersten Lauf starten und war schon ganz aufgeregt bis er endlich an den Start durfte. Es wurde zuerst 25m Freistil geschwommen gefolgt von 50m, 100m und 4x25m Staffel. Danach gab’s eine Pause von ca. 30 Minuten. Während der Pause konnten wir feinen Kuchen, Kaffee und/oder Mineralgetränk kaufen, um uns zu stärken.
...und schon hiess es zurück ins Hallenbad und sich bereit machen für die 2. Runde. Es ging nun darum, gleich schnell wie im ersten Lauf zu schwimmen, denn die Differenz zwischen diesen beiden Läufen zählte. Bei den einen SchwimmerInnen klappte das ganz gut, für andere war es etwas schwieriger.
Dieses Jahr schwammen auch Nichtbehinderte mit. Bei der Rangverkündigung waren wir dann doch etwas überrascht, als die beiden Parteien nicht separat ausgezeichnet wurden. Aber es bekamen alle ein kleines Säckchen mit Süssigkeiten, wenn’s für eine Medaille nicht gereicht hatte. Leider gingen wir ohne Medaillen nach Hause, aber vielleicht klappt’s ja das nächste Mal.
Kaum war die Rangverkündigung vorbei, packten wir unsere sieben Sachen und eilten zum Bahnhof. Nur 10 Minuten später sassen wir im Zug Richtung Winterthur. Statt uns in Winterthur von einander zu verabschieden (bis auf 2 Personen) überquerten wir die Strasse und gingen ins Restaurant Santa Lucia, um dort noch unseren Hunger zu stillen. Es gab einen kleinen Salat gefolgt von Spaghetti mit einer Auswahl von 4 Saucen und einem kleinen Dessert. Als kleine Überraschung spendierte der Club etwas ans Essen.
Mit vollen Bäuchen und mit strahlenden Gesichtern kehrten wir nach Hause zurück. Ein grosses Dankeschön an den Club für den Zustupf und an alle Zuschauerinnen und Zuschauer für ihre Hilfe und Unterstützung. Wir hatten einmal mehr viel Spass.
Marianne Wiesendanger



Sitzball Schweizermeisterschaft Wohlen
Der Behinderten Sportclub Wohlen-Lenzburg führte am Samstag, 17. September in Wohlen die 38. Sitzball Schweizermeisterschaft durch. Leider nahmen daran nur noch sechs Mannschaften teil, nachdem sich Bern 81 zurückzog. Zu diesen sechs Teams gesellten sich noch drei aus Deutschland und Österreich, die aber für die SM nicht gewertet wurden.
Den Titel gewann Sursee, das alle anderen Schweizer Mannschaften besiegte. Der zweite Platz ging an Titelverteidiger Olten 1. Bronze holte überraschend Thurgau. BSW-Aktuar Albert Büchi spielte bei Gastgeber Wohlen in der Verteidigung. Die Aargauer gewannen lediglich ein Spiel und wurden damit Fünfte.
Rangliste: 1. Sursee, 2. Olten 1, 3. Thurgau, 4. St. Gallen, 5. Wohlen, 6. Olten 2



Unihockey-Turnier in Unterengstringen
Um 7 Uhr morgens machten sich unsere zwei Teams auf den Weg nach Unterengstringen zu ihrem ersten Unihockey-Turnier. Obwohl wir ursprünglich nur zum Spass spielten, sagten wir uns eines Tages, warum sollen wir nicht versuchen, unser Können in einem “Ernstfall” unter Probe zu stellen. Also begannen wir, ein wenig härter zu trainieren und uns mit den Wettkampfregeln vertraut zu machen. Wir hatten keine Ahnung, wie dieser Test verlaufen würde, aber selbstverständlich erwarteten wir nicht, gleich zu gewinnen. Unser Ziel war, die Freude am Spiel auszuleben, Erfahrung zu sammeln und zu sehen, ob wir überhaupt auf diesem Niveau würden mithalten können.
Die einzelnen Mannschaften waren in drei Gruppen aufgeteilt: A, B und C. In ihre brandneuen Unihockey-Tenues gekleidet, kamen die Winti Tigers (Fabrizio, Silvia, Sara, Daniel, Jan-Philip, Priska) und die Winti United (Johanna, Raphael, Vreni, Beat, Thomas, Hanni) automatisch in die Gruppe B. Jedes unserer beiden Teams hatte vier Matches zu bestehen, eines davon gegeneinander! Obwohl wir keinen Sieg gegen die anderen Gruppenmannschaften erringen konnten, schlugen wir uns wacker, wenn man bedenkt, dass dies unser erstes Antreten war, und das gleich in der zweiten Stärkeklasse.
Es war für uns alle eine gute Erfahrung; wir wissen nun, dass wir noch vielmehr trainieren müssen. Alle hatten Spass, und alle möchten gerne an weiteren Turnieren teilnehmen – das nächste könnte bereits im November sein.
Nach einem langen Tag, der jedem von uns alles abgefordert hatte, ging es zurück nach Winterthur, wo sicher alle gleich in ihr Bett gefallen sind.
Barbara Rogers



Sporttag Adliswil, 3. September 2011
Mit 11 TeilnehmerInnen, zwei Gästen und 2 LeiterInnen trafen wir fit und voller Tatendrang in Adliswil zum Sporttag Adiswil ein. Zuerst hiess es für alle „aufwärmen“ zu Musik. Danach begannen die Wettkämpfe: Weitsprung, Korbballeinwurf, 60-m-Lauf und Medizinball-Weitwurf waren diesmal unsere Disziplinen. Am darauf folgenden 400-m-Sprint nahmen Johanna, Silvia, Sara und Beat teil.
Nach dem feine Mittagsimbiss kam die Pendel-Stafette dran: Unter den anfeuernden Rufen der Zuschauer rannten die Teilnehmer mit letztem Einsatz die Bahn rauf und runter.
Das Warten auf die Rangverkündigung verkürzten wir uns mit der Beteiligung an einer kleinen Zumba Lektion, mit Aerobic Weltmeister. Helen hat am Schluss mit ihm allein tanzen dürfen. Das hat ihr sehr gefallen!
Jeder einzelne unseres Teams – Johanna, Priska, Helen, Sara, Ada, Silvia, Thomas, Bruno, Daniel, Pascal und Beat – gewann eine Medaille. Bruno und Silvia bekamen zusätzlich noch eine „Preis Verlosung“. Die ersten Drei jeder Kategorie wurden aufs Podest gerufen, wo sie ihre Medaille samt Preis in Empfang nehmen konnten. Priska eroberte Gold in ihrer Gruppe, Johanna Silber in ihrer Gruppe und war im 400-m-Lauf Zweite geworden. Unser Team „Winti Winners“ belegte beim Pendel-Stafettenlauf den 5. Platz. Glückwunsch an alle!
Nach einem erfolgreichen Tag machten wir uns müde aber zufrieden mit unseren Medaillen auf zum Bahnhof, von wo uns der Zug wieder heimwärts nach Winterthur brachte. Barbara Rogers



In fünf Etappen der Töss entlang
2006 liess sich der Vorstand etwas Besonderes einfallen: Die „Tour de Töss“ – eine Wanderung in fünf Etappen von der Quelle der Töss bis zu deren Mündung in den Rhein.
Der Anfang war nicht sehr verheissungsvoll. Am 5. Mai 2007 wurden im Gebiet der Tössscheide Forstarbeiten durchgeführt, und die Wanderwege waren gesperrt. Zudem regnete es den ganzen Tag. So wurde der Abschnitt von Steg bis Wila vorgezogen. Die eigentliche Startetappe wurde am 31. Mai 2008 nachgeholt. Ein Bus brachte die Wandergruppe zur Stralegg, von wo aus der Abstieg zur Tössscheide erfolgte. Die Wanderung führte via Orüti bis zum Bahnhof Steg.
Von Wila bis Sennhof wanderte der BSW am 9. Mai 2009, bei strahlendem Sonnenschein. Mutige Wanderer überquerten auf dem Schwemmbalken bei Kollbrunn die Töss. Am 8. Mai 2010 stand die „Königsetappe“ von Sennhof nach Pfungen auf dem Programm. Die Hitze setzte einigen der Behinderten zu. Sie stiegen unterhalb der Tössallmänd in den „Notbus“, der aus Sicherheitsgründen jede Wanderung begleitete und von einem BSW-Gönner gelenkt wurde.
Die Schlussetappe fand am 28. Mai dieses Jahres statt, von Pfungen bis zur Tössegg. Sie war absichtlich kurz gehalten, damit am Schluss der „Tour de Töss“ die Leistung der Wanderer mit einer Schifffahrt auf dem Rhein belohnt werden konnte. Die gefiel so sehr, dass die Gruppe nicht in Eglisau ausstieg, sondern zum Startpunkt in der Tössegg zurückkehrte. Von dort wurde sie mit einem Car nach Winterthur transportiert.
Die einzelnen Etappen wurden so gewählt, dass sie für Geistigbehinderte und für gehfähige Körperbehinderte machbar waren. Im Durchschnitt beteiligten sich rund 33 Personen an den Wanderungen – Aktive, Leiter und Leiterinnen sowie Angehörige von BSW-Mitgliedern. Besonders in Erinnerung bleiben schöne Begegnungen unterwegs. So durften zum Beispiel auf der verregneten ersten Etappe im Restaurant Bahnhof in Bauma die mitgebrachten Gipfeli verzehrt werden, ohne Aufpreis bei den Getränken. Die Betreiber des Campingplatzes Saland stellten nicht nur ein Dach über dem Kopf zur Verfügung, sondern übernahmen auch gleich das Grillieren der mitgebrachten Würste. Das Team des „Kafi Burehus“ in Seen sorgte für die Verpflegung unterwegs, ein Metzger spendete Würste, ein Gönner Russenzopf.



Bruno Huber ist Schweizermeister
Unser Mitglied Bruno Huber konzentriert sich dieses Jahr ganz auf die Handbike-Rennen, nachdem die Langlauf- und Biathlonszene brachliegt. Auf internationaler Ebene will es nicht so recht klappen mit Spitzenklassierungen, obschon seine Leistungen gut sind. Beim UCI Europacup in Oensingen belegte Bruno Huber in der Klasse MH4 (Beinamputierte und kniend) den 11. Platz. Beim Weltcup in Segovia/Spanien reichte es ihm im Zeitfahren zum 10. Platz, im Strassenrennen wurde er 11.
Anlässlich der Schweizermeisterschaft in Roggliswil konnte der Bazenheider hingegen sämtliche Konkurrenten hinter sich lassen. Er sicherte sich damit in seiner Klasse den Meistertitel im Einzelzeitfahren.
Albert Büchi



Plusport-Tag Magglingen, 10. Juli 2011
Um 7.45 Uhr ging’s von Winterthur los – Ziel: Magglingen. Dort angekommen, freuten sich die 33 Teilnehmer, das 6-köpfige Leiterteam und ein paar Gäste auf die sportlichen Herausforderungen, die auf sie warteten. Auf dem Programm standen u.a. Schwimmen, Streetball, Rollball, Kugelstossen, Frisbee-Zielwurf, Speer-Zielwurf, Ballweitwurf und ein 80-m-Lauf.
Etwa die Hälfte der Gruppe ging zuerst ins Hallenbad, um bei den verschiedenen Schwimmdisziplinen mitzumachen. Danach gesellten sie sich wieder zu den anderen, um auch die Outdoor-Aufgaben zu absolvieren. Zwischendurch gab’s für alle von Marianne selbstgebackenen Kuchen.
Gegen 12 Uhr mittags fing es, von Blitz und Donner begleitet, zu regnen an, so dass wir in der Halle Zuflucht nehmen mussten. Dort warteten wir und hofften, dass sich das Wetter beruhigen würde, aber leider blieb es so für den Rest des Tages. Entschädigt wurden wir dafür mit einer Frisbee-Freestyle-Vorführung vom Schweizer Weltmeister Reto Zimmermann. Danach führten einige Gruppen eine Tanzshow auf. Man konnte sich aber auch an einem in der Halle angelegten Parcours versuchen, eine kurze Sportmassage geniessen oder einfach nur relaxen und anderen dabei zusehen, wie sie sich vergnügten und Spass hatten.
Um 4 Uhr ging der Plusport-Tag zu Ende, und wir machten uns auf die Heimreise, wobei wir unterwegs im Restaurant Al Ponte noch ein Nachtessen einnahmen, nach dem Marianne und Barbara jedem seine wohlverdiente Medaille übergaben. Um 8.15 abends trafen wir schliesslich in Winterthur ein. Ein trotz des Regens - ein schöner Tag hatte seinen Abschluss gefunden.
Barbara Rogers



Rollstuhlturnen – Elternbesuch
Seit nun bereits zwei Jahren findet unser Rollstuhlturnen in der Turnhalle der Maurerschule statt. Jetzt, da ein weiteres Schuljahr dem Ende zugeht, hatten wir die Eltern unserer Schützlinge eingeladen, sich vor Ort einen persönlichen Eindruck vom Ablauf einer solchen Turnstunde zu verschaffen. Die Kinder waren natürlich aufgeregt, zeigten aber ihren Eltern voll Stolz, was sie alles können, und richtig schön war es dann, als diese selbst mitmachten.
Die von Daniel organisierte Stunde, denke ich, hat nicht nur ihren Zweck erfüllt, den Eltern einen Überblick darüber zu geben, was im Rollstuhlturnen bei uns so abläuft, sondern darüber hinaus auch allen sichtlich Spass gemacht. Liebe Eltern, Danke für Euren Besuch.
Auf Ende Jahr wird Michaela die Schule verlassen, wir hoffen jedoch, dass sie trotzdem weiterhin ins Turnen kommt. Wir wünschen ihr jedenfalls auf ihrem weiteren Lebensweg alles Gute.
Barbara Rogers



Zürich Kantonales Turnfest Wädenswil, 2. Juli 2011
Mit 12 TeilnehmerInnen, 2 Gästen und 2 LeiterInnen trafen wir fit und voller Tatendrang in Wädenswil zum Zürcher Kantonalen Turnfest ein. Zuerst hiess es für alle „aufwärmen“ mit Corinna. Danach begannen die Wettkämpfe: Kugelstossen, Korbballeinwurf, 80-m-Lauf, Baligerät, Ballweitwurf, Frisbee-Zielwurf, Unihockey-Slalom und Veloergometer waren diesmal unsere Disziplinen.
Während des Wartens auf die Rangverkündigung, konnten wir entweder mit Entspannung das schöne Wetter geniessen oder die verschiedenen Tanzshows anschauen. Wie haben wir abgeschnitten, fragten sich unsere Sportler?
Fast jeder einzelne unseres Teams – Johanna, Thomas, Natascha, Jenny, Bruno, Ada, Silvia, Daniel, Pascal, Priska, Sara und Beat – gewann eine Medaille. Die ersten Drei jeder Kategorie wurden aufs Podest gerufen, wo sie ihre Medaille in Empfang nehmen konnten. Daniel eroberte Gold in Frisbee-Zielwurf vor seinen Vater mit Silber, Sara Gold in Ballweitwurf und Silvia Gold in Unihockey Slalom und Kugelstossen und erreichte den 2. Platz im Tagesklassement! Glückwunsch an alle!
Nach einem erfolgreichen Tag machten wir uns müde aber zufrieden mit unseren Medaillen auf zum Bahnhof, von wo uns der Zug wieder heimwärts nach Winterthur brachte.
Barbara Rogers



Special Olympics Balgach 2011
Mit Sack und Pack trafen sich 12 SchwimmerInnen und Leiterinnen, Andrea Stingel, Tiziana Fruci und Marianne Wiesendanger, am HB Winterthur. Leider meinte es Petrus nicht gut mit uns, es regnete bereits. Per Zug und Bus fuhren wir nach Balgach. Pünktlich, aber ziemlich nass, trafen wir auf der Sportanlage Balgach ein. Nachdem alles administrative geregelt war, schleppten wir unsere 7 Sachen in die Zivilschutzunterkunft. Kurz überprüft, ob alle Schwimmutensilien im Rucksack waren und schon mussten wir zurück zur Sportanlage, wo um 12 Uhr die Leitersitzung stattfand und der Lunch eingenommen werden konnte. Um 13 Uhr versammelten sich alle für die Eröffnungszeremonie inkl. Entzünden des olympischen Feuers. Tja und schon ging’s ab ins Hallenbad. Pünktlich um 13.30 Uhr fiel der Startpfiff für die Vorläufe.
Nach getaner Arbeit versammelten wir uns, nach einer angenehmen Dusche, in der Turnhalle. Gegen 19 Uhr gab’s „Ghackets und Hörnli“ mit Apfelmus. Zum Dessert etwas Fruchtsalat mit Rahm. Dann schwangen die einen oder anderen noch das Tanzbein zur Musik oder schauten dem Treiben zu. Gegen 22 Uhr spazierten wir zurück zur Unterkunft wo um 23.15 Uhr alle ziemlich erschöpft in den Betten lagen.
Plötzlich gab’s einen Knall im Frauenzimmer. Bei einem Kajütenbett sprang das Brett aus dem Rahmen und die Teilnehmerin vom oberen Bett, fiel, mitsamt dem Bett, in den unteren Stock. Zum Glück war nichts schlimmes passiert, denn dass untere Bett war ebenfalls belegt. Vom Schock erholt schliefen wir ein.
Um 6 Uhr war die Nacht für die meisten schon zu Ende und es hiess alles zusammenpacken und zurück zur Sportanlage. Zum Glück regnete es nicht mehr. Nach einem feinen Frühstück fiel auch schon der Startpfiff für die Finalläufe. Familie Jucker, Kamer und Lina Müller, kamen nach Balgach und fieberten mit uns mit.
Kaum war der erste Schwimmer vom BSW gestartet, stand er auch schon auf dem Podest. Sandro Müller nahm die erste Silbermedaille für den BSW entgegen. Am Ende durften wir 7 Medaillen nach Hause nehmen (für mehr Details siehe Rangliste). Überglücklich, aber total müde, ging’s zurück nach Hause.
Ein grosses Dankeschön möchten wir hiermit an die Schwester von Beat Oswald aussprechen. Sie gab uns etwas ins Kässeli, mit dem wir Glacé kauften. Auch vielen Dank an Familie Kamer für die feinen Kuchen.
Marianne Wiesendanger



Peter Keller neuer Plusport-Präsident
An der Delegiertenversammlung von Plusport wurde Peter Keller als Nachfolger von Kannarath Meystre zum Präsidenten des Schweizerischen Behindertensportverbandes gewählt. Der 60-jährige Keller ist Mitglied beim BSW. Jahrelang gehörte er als Leiter des Ressorts Tennis zum BSW Vorstand. Nebst Tennis spielte er Sitzball und war als Leichtathlet an den Paralympics. Der neue Präsident sagt von sich selbst, er sei offen für alles und versuche, möglichst viele Meinungen einzuholen. Wir gratulieren unserem Clubmitglied zur Wahl.



Letzte Etappe der Tour de Töss
Am 28. Mai 2011 nahmen 31 Aktive und 2 Gäste die letzte Etappe unserer Tour de Töss in Angriff. Bei herrlichem Wanderwetter traf sich die Wanderschar beim Bahnhof Winterthur. Nicht per Bahn sondern mit dem Car ging es dann zum Startpunkt der Wanderung in Pfungen. Per Car deshalb, da uns Rösli Reisen ein grösseres Fahrzeug zur Verfügung stellte. Besonders schön daran ist, dass wir keinen Aufpreis hierfür bezahlen mussten, weshalb wir hiermit Rösli Reisen unser herzliches Dankeschön aussprechen!
In Pfungen erwartete uns bereits die erste Überraschung. Das Buurehus-Team empfing uns mit Comella und Elsbeths selbst und frisch gebackenen Nussgipfeln, was für einen Start in den Tag!
So begaben wir uns gestärkt und frohen Mutes auf die Wanderung. Entlang der schönen Töss, vorbei an blühenden Wiesen und idyllischen Bauernhöfen genossen wir die schöne Landschaft und die spannenden und geselligen Unterhaltungen zwischen allen Beteiligten. Es wurde gelacht, musiziert (Mundharmonika) und ab und zu auch einige BSW-Geschäfte diskutiert (waren doch 5 der 9 Vorstandsmitglieder anwesend).
An der Tössegg gab es dann die wohlverdiente Verpflegung, wiederum hatte das Buurehus-Team den Grill bereits eingeheizt als wir eintrafen. Und als weitere Überraschung für uns Wanderer hatte uns die Metzgerei Würmli nebst dem Grill auch wieder diverse Würste gesponsert. Herzlichen Dank an die Metzgerei Würmli aus Elgg.
Da es sich bei diesem Streckenabschnitt um die letzte Etappe der Tour de Töss handelte, spendierte der BSW der ganzen Wandergruppe eine Schifffahrt auf dem Rhein sowie Kaffe und Kuchen. Die Botschaft des Präsidenten wurde mit grossem Applaus quitiert. Weiter ehrte der Präsident jene Teilnehmer, welche mit dem BSW die ganze Töss abwanderten, also an allen fünf Etappen mit dabei waren. Diese Personen durften eine Schuhsack von Ochsner-Sport gefüllt mit Appenzeller-Biberli entgegennehmen.
Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir anschliessend an das Mittagessen eine knappe Stunde auf dem Wasser und konnten uns nochmals die herrliche Tour durch den Kopf gehen lassen.
Einen herzlichen Dank sprechen wir allen Helfern und Betreuern aus, insbesondere dem Buurehus-Team, unserem treuen Fahrer Marco und dem Organisator all unserer Wanderungen, Karl Frei! Ohne ihren freiwilligen und uneigennützigen Einsatz und Aufwand wären diese schönen Erlebnisse nicht möglich gewesen.
Die Maiwanderung geht weiter, Organisator Kari Frei hat bereits weitere Pläne – es gibt ja noch andere Flüsse in unserer schönen Schweiz!
Reto Frei Boo



13. Wassermeeting Gais am 14. Mai 2011
Gespannt auf das Wassermeeting fuhren wir mit 9 SchwimmerInnen, 3 Leiterinnen und unserem Gast Martin Surbeck nach Gais. Dieses Jahr machten wir nicht am Parcours mit, sondern massen uns in den folgenden Disziplinen: 25m Freistil in Begleitung (Frei Manuela), 4x25m Freistil Sektionsstaffel (Schmid Kathrin, Kryka Maya, Bové Ada, Rudatis Daniel, Naumann Herbert, Surbeck Martina, Brack Susanne, Nuñez Joachim. Frei Manuela unterstützte die Gruppe „Di rassige Pinguin“ von Plusport Appenzell Mittelland), 25m Bauchlage ohne Hilfsmittel/Betreuung (Brack Susanne, Nuñez Joachim, Rudatis Daniel, Bové Ada, Naumann Herbert, Kryka Maya, Schmid Kathrin, Surbeck Martina), 50m ohne Hilfsmittel/Betreuung (Schmid Kathrin, Bové Ada, Kryka Maya) und zuletzt 25m Rückenlage ohne Hilfsmittel/Betreuung (Brack Susanne). Die SchwimmerInnen wurden tatkräftig von Katja Gurtner, Martin Surbeck und Marianne Wiesendanger angefeuert. Andrea Stingel war für das „Fotoknipsen“ zuständig.
Einmal mehr durften wir nach den Strapazen ein feines Nachtessen einnehmen, inklusive Kuchen, der von Martin Surbeck spendiert wurde. Anschliessend horchten wir gespannt der Rangverkündigung zu. Total müde, aber mit strahlenden Gesichtern, fuhren wir zurück nach Hause.
Einmal mehr, durften wir den Bus vom Beatusheim benutzen. Ein grosses Dankeschön nach Seuzach. (Rangliste siehe unter „Diverse Dokumente“)
Marianne Wiesendanger



Sitzball: Dreitannencup in Olten am 7. Mai 2011
Auch die BSG Olten, die als einziger Schweizer Club noch zwei Sitzballmannschaften stellen kann, spürt die "Rezession im Sitzball". Wurden bisher jeweils parallel zwei Turniere durchgeführt, beschränkte man sich dieses Jahr auf den Dreitannencup. 6 Mannschaften aus der Schweiz und 4 aus Deutschland nahmen teil. Weil im Modus "Jeder gegen Jeden" gespielt wurde, ergab dies pro Mannschaft 9 Spiele. Ein happiges Programm.
Mit Albert Büchi war auch ein BSW-Mitglied im Einsatz. Er spielte mit Wohlen, das ebenfalls unter personellen Engpässen leidet. Das Rumpfteam konnte lediglich ein Spiel unentschieden gestalten, die restlichen 8 Partien gingen alle verloren. Wohlen belegte den 9. Rang unter 10 Mannschaften. Der Sieg ging an Ludwigshafen 1 (Deutschland), vor Sursee und Olten 1.



Ein "ehrenamtliches" Essen
Auch im "Jahr der Ehrenamtlichkeit" - oder vielleicht jetzt erst recht - durfte der Vorstand als Dank für seine Tätigkeit ein Nachtessen auf Kosten des Vereins geniessen. Fast vollzählig liess er sich am Mittwoch, 27. April 2011 im Restaurant Buurehus in Seen verwöhnen. Dieses Restaurant unterstützt den BSW immer wieder mit grösseren und kleineren Spenden. Nebenbei wurden auch ein paar geschäftliche Dinge besprochen.



Verabschiedungen und ein grosszügiges Legat
Die diesjährige GV wurde am 22. März 2011 im Hotel Zentrum Töss abgehalten, allerdings in anderen Räumlichkeiten als bisher. 69 Personen trugen sich in die Präsenzliste ein, wovon 11 ohne Stimmrecht. Der Kassier konnte diesmal erfreuliche Zahlen präsentieren. Dies vor allem aus einem Grund: Eine Gönnerin vermachte dem BSW ein grosszügiges Legat. Das Budget rechnet dagegen mit einem Defizit. Verschiedene Angebote werden teurer, doch angesichts des eingegangen Legats sah man von einer Erhöhung des Mitgliederbeitrages ab. Die Versammlung bewilligte eine Entschädigung für einzelne Vorstandsmitglieder.
An diesem Abend hiess es auch Abschied nehmen von drei Personen aus dem Leiterteam. Rosi Gnehm verlässt das Ressort Schwimmen. Eine emotionale Angelegenheit war die Verabschiedung von Adèle und Bruno Böckli. Sie hatten sich in den letzten Jahren voller Engagement für den BSW eingesetzt. Adèle Böckli war 10 Jahre lang Mitglied des Vorstandes, wovon 5 als Vizepräsidentin. Als Nachfolger von Bruno Böckli wurde Stephan Tschurr zum Revisor gewählt.



Und gleich noch eine Spende
Ob sie auf schmalen Kufen übers Eis flitzen oder in Turnschuhen über den Hallenboden wirbeln - Winterthurer Hockeyaner scheinen irgendwie ein Herz für behinderte Sportler zu haben. Nachdem das "Eis-Team" vom EHC Winterthur für den BSW sammelte (siehe separaten Bericht) sorgten auch Unihockeyaner für einen Zustupf in die BSW-Kasse.
Genau genommen war es zwei Maturanden. Dominik Langenegger und Remo Schuppisser organisierten am 22. Januar 2011 als Maturaarbeit einen Unihockeymatch mit Prominenz aus verschiedenen Bereichen. Sie nannten den Anlass "Charity Floorball". Der Erlös sollte dem BSW zugute kommen.
Zwar entsprach der Zuschaueraufmarsch nicht ganz den Erwartungen. Da aber praktisch alle Ausgaben durch Sponsoren gedeckt waren, kam der Erlös aus der Festwirtschaft dem BSW zugute. Dominik Langenegger und Remo Schuppisser konnten BSW-Präsident Reto Frei einen Check über 1071.50 Franken überreichen. Der BSW bedankt sich herzlich dafür.





Generöse Spende der Eishockeyaner
Der EHC Winterthur ist leider in den Playoff-Viertelsfinals der 1. Eishockeyliga an Arosa gescheitert. Grund zum Jubeln gab es beim letzten Heimspiel der Saison trotzdem - vor allem für den BSW. Die vor zwei Monaten lancierte Spendenaktion des "Eis-Teams" fand ihren krönenden Abschluss. Aus den Händen des EHCW-Präsidenten Rocco Leone konnte BSW-Präsident Reto Frei kürzlich einen Spendencheck entgegennehmen. Die Zahl darauf ist wirklich überwältigend: Sage und schreibe 6240 Franken werden dem BSW vom "Eis-Team" gespendet.
Über 120 grosse und kleine EHCW-Fans, aber auch Matchbesucher von gegnerischen Teams, haben gespendet. Darunter waren auch Jugendliche, die ihr ganzes Taschengeld einsetzten, oder Grosseltern, die gekommen waren, um die Leistungen ihres Enkels auf dem Eis zu bewundern und nachher grosszügig einen blauen Schein in die Sammelkasse gleiten liessen. Das ist ein tolles Beispiel von Solidarität unter SportlerInnen!
Quelle: Winterthurer Zeitung vom 23.2.2011. Den Zeitungsausschnitt findet man hier.



Bis die Köpfe rauchen
Am Dienstag, 8. Februar bereitete sich der Vorstand auf die GV vom 22. März vor. Es gab sehr viel zu bereden. Die Vorstandsmitglieder diskutierten so angeregt, dass die Wirtin sie kurz vor Mitternacht zum Verlassen des Lokals aufforderte. Dabei war noch gar nicht alles besprochen ...



Ein Unentschieden mit lauter Siegern
Dominik Langenegger und Remo Schuppisser, selber aktive Unihockeyaner, dachten sich für den praktischen Teil ihrer Maturitätsarbeit einen besonderen Anlass aus. Mit Unterstützung der ehemaligen Sportmoderatorin Regula Späni suchten sie Prominente aus den verschiedensten Bereichen für ein Unihockeyspiel, das sie Charity Floorball nannten.
So kam es, dass sich am Samstagabend, 22. Januar 2011, ehemalige und aktive Unihockeyaner sowie Leute aus Politik, Sport und Kultur in der Eulachhalle in zwei bunt gemischten Mannschaften gegenüberstanden. In zwei Halbzeiten zu 20 Minuten sorgten diese Männer und Frauen unterschiedlichsten Alters – jüngster Teilnehmer war der Jugend-Motocross-Meister Nico Schäfer – und unterschiedlichster Herkunft für Unterhaltung. Und für Spannung. Nach der regulären Spielzeit stand es unentschieden 6:6, ein Penaltyschiessen wurde angeordnet. Doch auch dieses brachte keine eindeutige Entscheidung, und man einigte sich auf eine „Punkteteilung“.
Das Resultat war aber sowieso Nebensache. Am Ende waren alle Sieger: Die Organisatoren, die Spieler und die Zuschauer. Nicht zuletzt auch der Behinderten-Sportclub Winterthur (BSW). Den Gewinn möchten die jungen Initianten nicht in den Unihockeyclub oder gar die eigenen Taschen fliessen lassen. „Wir wollen mit dem Gewinn etwas Gutes tun. Unsere Wahl fiel auf den BSW“, erklärt Dominik Langenegger. Trotz des leider eher bescheidenen Zuschaueraufmarsches kann der BSW also mit einer Spende in seine Vereinskasse rechnen, wofür er sich bestens bedankt.



Wechsel im Ressort Schwimmen
Ab 1. Januar 2011 übernimmt Marianne Wiesendanger die alleinige Leitung im Ressort Schwimmen. Sie ist wie folgt erreichbar: Marianne Wiesendanger, Riedmühlestrasse 50, 8474 Dinhard, Tel.: 052 363 25 61, Natel: 079 771 34 62, E-Mail: marywie@bluewin.ch.
Die bisherige Co-Leiterin Adèle Böckli ist ab sofort nicht mehr zuständig.



Startschuss zum Freiwilligenjahr 2011
Ehre, wem Ehre gebührt: Am Sonntag, 5. Dezember 2010, wurde zunächst der "Internationale Tag des Ehrenamts" gefeiert, ehe 2011 das Europäische Jahr des freiwilligen Engagements begangen wird. Die Bedeutung freiwilliger Tätigkeit ist für die Gesellschaft im Allgemeinen und den Sport im Speziellen immens. Deshalb setzen die 2400 Sportvereine im Kanton Zürich via ihren Dachverband den Schwerpunkt der Aktivitäten im 2011 auf das Thema "Freiwilliges Engagement und Ehrenamt".
ZKS - Zürcher Kantonalverband für Sport



EHC Winterthur unterstützt den BSW
Der Eishockey Club Winterthur lanciert eine grosse Spendeaktion zugunsten des BSW. Mit dem Slogan "Harte Jungs schaffen strahlende Sportleraugen" sammelt das "Eisteam" Spenden zugunsten unseres Vereins. Als Anreiz wird ein einmaliges Poster verlost, auf dem alle Spieler der 1. Mannschaft abgebildet sind und unterschrieben haben. Ein Unikat. Mehr Informationen zu dieser sympathischen Aktion findet man unter www.eisteam.ch.



Viel Arbeit für Chlaus und Schmutzli
Auch dieses Jahr durfte der BSW den Chlausabend im COOP Restaurant abhalten, wo er bestens bedient wurde. 110 Personen hatten sich angemeldet. Sie stärkten sich mit einem warmen Nachtessen und lauschten der Musik einer fünfköpfigen Ländlerkapelle. Die animierte sogar einige Teilnehmer zum Tanzen.
Doch dann war es höchste Zeit für den Höhepunkt des Abends. Den Besuch des Samichlaus. Der wurde von seinem treuen Helfer Schmutzli begleitet. Der Chlaus fand für die meisten der Gäste die passenden Worte - manchmal tadelnd, meistens lobend. Alle durften dann ein Säckli mit feinen Leckereien mit nach Hause nehmen.
Nur kurz war der Auftritt von "Trämpeli". Dem Esel war es im Restaurant wohl zu warm und vielleicht auch zu hektisch. Jedenfalls verschwand er nach kurzer Visite, um vor dem Haus auf seinen Chef zu warten.



Eine Bronzemedaille im Gepäck
Eine Schweizer Delegation beteiligte sich vom 11. bis 14. November am 3. Sitzball Weltcup in der ugandischen Hauptstadt Kampala. Mit vier Siegen und drei Niederlagen erreichten die Schweizer den Halbfinal. Dort unterlagen sie dem nachmaligen Sieger Ruanda. Das Spiel um Platz 3 konnten die Schweizer erfolgreich gestalten, was ihnen die Bronzemedaille eintrug. Den Final gewann Ruanda hauchdünn gegen Deutschland, womit erstmals eine afrikanische Mannschaft den Titel holte.
Die Schweizer Mannschaft setzte sich aus 3 Spielern von Sursee und je 1 von Wohlen und Thurgau zusammen. BSW-Aktuar Albert Büchi reiste primär als Berichterstatter mit, kam aber als Ersatzspieler ebenfalls zum Einsatz. Er trug somit seinen Teil zum Gewinn der Bronzemedaille bei.
Rangliste: 1. Ruanda, 2. Deutschland, 3. Schweiz, 4. Burundi, 5. Uganda, 6. Ruanda B, 7. Uganda B, 8. Kongo. Frauen: 1. Ruanda, 2. Uganda, 3. Burundi



Schon viel umgesetzt
Yrene Mönch und Priska Dicht beteiligten sich kürzlich an einem Vertiefungskurs für Mira-Kontaktpersonen. Dabei bemerkten sie, dass sie beim BSW schon viel umgesetzt haben. Urs Urech von Mira machte ihnen ein Kompliment, da gerade ihr Aufgabenbereich eine riesige Herausforderung sei. Auch Dave Mischler vom Sportamt war begeistert. Prsika und Yrene beabsichtigen, im Laufe des nächsten Jahres sämtliche Ressorts zu besuchen, um sich dort vorzustellen.



Sporttag Magglingen am 11. Juli 2010
30 Teilnehmer, das 6-köpfige Leiterteam und ein paar Gäste trafen am „Ende der Welt” ein, bereit für den sportlichen Einsatz. Auf dem Programm standen u.a. Schwimmen, Streetball, Rollball, Kugelstossen, Frisbee-Zielwurf, Speer-Zielwurf, Ballweitwurf und ein 80-m-Lauf. Zwischendurch hatten wir auch noch Zeit, am Kantonalwettbewerb teilzunehmen, wo Fragen zu beantworten und Spezialitäten von den einzelnen Kantonen zu verköstigen waren, wie Raclette, Tilsiter, Biberli oder Kirschen. In der Halle war ein Parcours aufgebaut, und draussen konnte man sich in Rollski-Langlauf und verscheidenen anderen Aktivitäten versuchen.
Es war ein extrem heisser Tag, und so waren wir froh, als sich die ganze Guppe endlich an einem schattigen Plätzchen zum Mittagessen niederlassen konnte. Zum Glück hatte Plusport dafür gesorgt, dass an jedem Stand Eistee ausgeschenkt wurde.
Plusport feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Einer der Höhepunkte war, dass die drei ältesten und die drei jüngsten Teilnehmer mit einem Geschenk überrascht wurden. Der älteste Teilnehmer war 85, und der zweitjüngste war Cedric Gysin vom BSW! Wie stolz er doch war, einen mit der Unterschrift von Chapuisat versehenen Ball von Plusport zu erhalten – prompt gab er diesen den ganzen Tag nicht aus der Hand.
Um 4 Uhr ging der Plusport-Tag zu Ende, und wir machten uns auf die Heimreise, wobei wir unterwegs noch ein wohlverdientes Nachtessen einnahmen. Um 8 abends trafen wir schliesslich in Winterthur ein. Ein erfolgreicher Tag fand seinen Abschluss: Medaillen hatte es für jeden Teilnehmer gegeben.
Barbara Rogers



Rollstuhlturnen und Hochzeit von Sara Kurmann
Am 8. Juli 2010 hatten wir unsere letzte Turnstunde vor den Sommerferien. Ein Jahr haben wir bis heute die neue Turnhalle in der Maurerschule für uns nutzen können, und wir schätzen die grosszügige Räumlichkeit und deren Einrichtung jetzt umso mehr, als die Anzahl der teilnehmenden Kinder inzwischen auf 12 angewachsen ist.
Den Abschied in die Sommerpause verbanden wir damit, Sara Kurmann (Leiterin) aus Anlass ihrer Verehelichung ein handgemaltes und von allen Kindern unterzeichnetes Geschenk zu überreichen. Wir wünschen Sara in ihrer Partnerschaft alles Gute und hoffen, dass wir weiterhin mit ihrer Teilnahme am Donnerstagtraining rechnen können.
Barbara Rogers



Glace-Plausch and Abschied
Am Freitag, 9. Juli, organisierten wir einen Glace-Plausch für die Kinder- und Jugendlichen-Gruppe und die Eltern. Mit verschiedenen Eissorten und dem grossen Angebot an Extragarnierungen haben wir uns eine Menge Kalorien aufgeladen. Na, ist ja nicht jeden Tag so.
Vier unserer Jugendlichen waren das letzte Mal bei uns. Natascha, Simone, Monia and Tobias treten im Herbst eine Lehrstelle an, weshalb sie nicht mehr bei uns mitmachen können. Sie erhielten alle zum Abschied einen Gutschein, begleitet von den besten Wünschen für ihren neuen Lebensabschnitt. Vielleicht gibt’s ja später mal ein Wiedersehen.
Diese Abgänge haben leider Folgen für die ganze Gruppe, die sich damit auflöst, denn wegen der zu geringen Zahl der verbleibenden Teilnehmer ist eine Fortsetzung der Lektionen zurzeit nicht möglich.
Barbara Rogers



Dank an unsere Sponsoren
Bei unserer Teilnahme an den 4. Nationalen Sommerspielen der Special Olympics Schweiz, unterstützten uns Schwimmer/Innen die folgenden Firmen und Personen:
ZKB Elgg, Migros Ostschweiz, Heidi Lauper Rümikon, Corti AG Winterthur, Ilse Amgwerd Steinmaur, Airba AG Winterthur, Schiess AG Winterthur, Lavanchy Orthopädie Winterthur, Volg Konsumwaren AG Winterthur, Athleticum Sportmarkets AG Winterthur.
Wir möchten uns nochmals bei allen Sponsoren ganz herzlich bedanken.
Leiterteam Ressort Schwimmen



Kafi Burehus - grosszügige Spendeaktion
Die Wirtsleute, Elsbeth und René Liechti, feierten am Mittwoch 20. Mai 2009 30 Jahre Kafi Burehus. Sie haben unseren Verein in der Vergangenheit immer wieder mit persönlichen und finanziellen Beiträgen unterstützt. Auch an ihrer Jubiläumsfeier dachten Elsbeth und René an unseren Verein und nutzen ihr Jubiläum, um für den Behindertensport zu sammeln. Der Betrag, welche durch diese Aktion zusammen kam ist äusserst erfreulich und überrascht uns positiv (siehe Beilage/Anhang).

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen unseres Vereins bei dem Wirteehepaar sowie allen Konsumenten für die nette Geste und die Grosszügigkeit. Diese schöne Spende werden wir für unsere Vereinsreise ins Emmental sowie die Organisation der Schweizermeisterschaft im Sitzball im Oktober, beides Ereignisse, welche wir infolge unseres 50 Jahrjubiläums etwas umfangreicher gestalten werden, verwenden.

Mit bestem Dank

Reto Frei Boo
Präsident Behinderten-Sportclub Winterthur

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