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Grussworte des neuen Präsidenten PluSport Behindertensport Winterthur (BSW)

Liebe Mitglieder, liebe Gönner und Freunde des BSW

An der schriftlich durchgeführten Generalversammlung 2021 wurde ich zum neuen Präsidenten des BSW als Nachfolger von Peggy Bächli und Markus Büchi gewählt. Für das mir damit entgegengebrachte Vertrauen danke ich allen herzlich. (Die Abstimmungsresultate der GV 2021 sind auf unserer Webseite im Menu ‘Intranet’ abrufbar.)

Der Zeitpunkt der Anfrage, ob ich mich für das Amt als Präsident zur Verfügung stellen würde, war geprägt von einschneidenden Massnahmen aufgrund der damaligen Covid-Situation. Der Sportbetrieb schweizweit war fast vollständig zum Erliegen gekommen, Trainings waren, wenn überhaupt noch möglich, nur unter schwierigen Sicherheitsmassnahmen durchführbar, an sportliche Wettkämpfe oder geselliges Zusammentreffen war nicht zu denken. Der Gedanke, unter diesen Umständen das Präsidium für einen Sportclub zu übernehmen, bei dem Sport und Geselligkeit doch klar im Zentrum stehen sollten, warf für mich eine Vielzahl von Fragen auf. Wie lange wird die momentane, für alle Sportbegeisterten ausserordentlich belastende Situation andauern? Mit welchen Schwierigkeiten ist die Führung eines derart grossen und komplexen Clubs, wie der BSW darstellt, ohne persönliche Treffen der anderen Vorstandsmitglieder, Leiterteams und Helfer verbunden? Bleiben die Mitglieder dem BSW treu, auch wenn auf unbekannte Zeit keine sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten mehr stattfinden können? Wie gestaltet sich die Rückkehr zum Normalbetrieb, wenn die Massnahmen endlich wieder gelockert und schlussendlich hoffentlich ganz aufgehoben werden? Fragen über Fragen, welche sich in meinem Kopf drehten und auf die es zu jenem Zeitpunkt keine Antworten gab. Trotzdem habe ich zugesagt, mit der Zuversicht, dass sich die Situation in absehbarer Zeit wieder verbessern würde und im Wissen, dass ich auf ein gut eingespieltes, äusserst motiviertes und kompetentes Team zählen darf. Auch war ich fest davon überzeugt, dass unsere Mitglieder darauf brennen, wieder aktiv am Sportgeschehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, sobald es die Lockerungen wieder zulassen würden.

Mittlerweile hat sich die Situation wesentlich entspannt, Trainings können in verschiedenen Bereichen wieder aufgenommen werden, und wir sind intensiv daran, verschiedene Events zu planen. Natürlich müssen und wollen wir die noch geltenden Sicherheitsmassnahmen weiterhin konsequent umsetzen, zum Schutz aller Beteiligten. Aber bereits sind weitere Lockerungsschritte in Diskussion, sodass wir davon ausgehen dürfen, dass einem normalen Sportbetrieb in absehbarer Zeit nichts mehr im Wege steht. Die Ressortleitenden, die Leiterinnen und Leiter sowie alle Helferinnen und Helfer, aber natürlich auch der gesamte Vorstand, sind hochmotiviert und freuen sich, wieder in die fröhlichen Gesichter der Sportbegeisterten blicken zu können und ihnen ein abwechslungsreiches Programm bieten zu dürfen.

Um ein solches Programm bieten zu können, braucht es natürlich Leute, welche sich begeistert für die Organisation und Durchführung einsetzen, welche besorgt sind, dass der Betrieb in den Ressorts reibungslos läuft und welche ihre Zeit freiwillig für das gemeinsame Ziel, zusammen Sport zu treiben, zur Verfügung stellen. Solche Leute zu finden stellt für jeden Club eine grosse Herausforderung dar, so auch für den BSW. In verschiedenen Ressorts zeichnet sich mittelfristig ein deutlicher Mangel an Leiterinnen/Leitern und Helferinnen/Helfern ab. In gewissen Ressort ist dieses Problem bereits sehr akut, und wir sind dringend darauf angewiesen, sehr rasch Unterstützung zu finden, damit die sportlichen Angebote auch künftig weitergeführt werden können. Ich bin aber überzeugt, dass auch unter Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Personen sind, die uns und unsere Mitglieder mit Freude als Leiterin/Leiter oder Helferin/Helfer in einem unserer Ressorts unterstützen wollen. Oder vielleicht kennen Sie Personen, welche sich zur Mithilfe zur Verfügung stellen. Fühlen Sie sich angesprochen? Machen Sie den Schritt, einen Teil Ihrer wertvollen Freizeit für ein soziales Engagement einzusetzen, das mit viel Befriedigung und schönen, unvergesslichen Erlebnissen verbunden ist. Ich lade alle Interessierten herzlich ein, sich sobald als möglich mit uns in Verbindung zu setzen. Vielen Dank.

Ich freue mich, zusammen mit einem motivierten Vorstands- und Leiterteam und natürlich mit Ihnen allen, die Zukunft des BSW gestalten zu dürfen. Eine Zukunft, in der hoffentlich wieder wertvolle Begegnungen, viele sportliche Aktivitäten und unvergessliche Erlebnisse im Zentrum stehen werden.

Peggy Bächli und Markus Büchi danke ich herzlich für ihr bisheriges Engagement und die grosse Arbeit, welche sie als Co-Präsidium während der letzten 5 Jahre geleistet haben. Ich wünsche ihnen für ihre privaten und beruflichen Pläne alles Gute und viel Erfolg.

Mit sportlichen Grüssen
Koni Schlatter

Präsident PluSport Behindertensport Winterthur

Vorstandsessen mit Abschied

Nur zwei Tage nach dem Jubiläumsausflug auf dem Rhein trafen sich die Vorstandsmitglieder im Restaurant Sagi in Bertschikon zum jährlichen Vorstandsessen. Zwar wurden auch einige dringende Geschäfte besprochen oder erledigt. Primär war es aber ein geselliger Anlass mit leckeren Mahlzeiten. Zum letzten Mal dabei war der ehemalige Aktuar Albert Büchi, der nach der Auflösung der Sitzballgruppe nicht mehr dem Vorstand angehört. Co-Präsident Markus Büchi überreichte ihm einen Reisegutschein, den er für eine seiner Leidenschaften verwenden kann, nämlich für eine Reise. Albert bedankte sich mit einem Witz, was bei einigen Leuten die Idee aufkeimen liess, er könnte ja als «Beiwitzer» im Vorstand bleiben …

Jubiläumsreise mit Schifffahrt auf dem Rhein

Rund einen Monat nach dem Hinschied des letzten noch lebenden Gründungsmitglieds Cyprian Mani feierten wir den 60. Geburtstag unseres Vereins mit einem schönen Ausflug. Dem Alter des BSW (wenn man PluSport Behindertensport Winterthur noch so abkürzen darf) entsprechend nahmen 60 Mitglieder am von Barbara Rogers organisierten Anlass teil. Dazu gesellten sich als Vertreterin von PluSport Schweiz Susanne Dedial sowie zwei Musiker, die uns mit Akkordeon und Schlagzeug unterhielten.

Zwei „Extrafahrten“ von Stadtbus Winterthur transportierten uns zur Tössegg – und später auch wieder zurück. Am Zusammenfluss von Töss und Rhein bestiegen wir ein Schiff, das mit uns während fast sechs Stunden den Rhein zwischen Eglisau und Rüdlingen befuhr. Weil sehr schönes Wetter herrschte, verbrachten wir viel Zeit draussen auf dem „Sonnendeck“.

Schwierige Aufgabe

Reisen macht aber auch hungrig. So wurde uns an Bord ein feines Dreigang-Menü serviert. Edwin Bölsterli, BSW-Präsident von 1977 bis 1994, blickte auf die 60 Jahre Vereinsgeschichte zurück, erwähnte dass der Club ursprünglich Verein für Invalidensport hiess, während seiner Amtszeit in Behinderten-Sportclub Winterthur umbenannt wurde, und seit diesem Frühling PluSport Behindertensport Winterthur heisst. Er nannte auch einige verdiente Vorstandsmitglieder, allen voran Barbara Rogers, die so etwas wie die gute Seele unseres Vereins ist. Co-Präsidentin Peggy Bächli bedankte sich bei allen, die sich für den BSW engagieren und wünschte allen eine schöne Reise.

Barbara hatte einen Wettbewerb vorbereitet, der es wirklich in sich hatte. Auf dem Schiff waren 12 Baby-Bilder aufgehängt. Nun galt es, diese Leiterinnen und Leitern zuzuordnen, die sich auf dem Schiff befanden. Eine schwierige Aufgabe. Niemand fand alle heraus. Am besten schnitten Yrene Mönch und Daniel Hofer mit 10 Treffern ab. Mit Losnummern, die auf dem Tisch bereit lagen, konnte man überdies einen Preis gewinnen.

Im Laufe des Nachmittags endete diese schöne Reise, die den grössten Schweizer Fluss von einer eher unbekannten Seite zeigte. Wir erhielten gar noch einen kleinen Einblick in das Brückenfest in Eglisau, aus dessen Anlass einige kleine Dampfboote auf dem Rhein tuckerten.