Samichlaus kam mit Ersatz-Schmutzli

Am Samstagabend, 1. Dezember, durfte Co-Präsidentin Peggy Bächli 81 Erwachsene und 14 Kinder zum traditionellen Chlausabend des Behinderten-Sportclubs Winterthur begrüssen. Ihre Bedenken, der Samichlaus könnte angesichts des frühen Termins absagen, waren unbegründet. Er erschien in gewohnter Frische. Allerdings stand ihm nicht der bewährte Schmutzli zur Seite. Der zog an diesem Abend nämlich das Konzert von Gölä im Hallenstadion vor. Der Ersatz war aber ebenso schwarz und ebenso schweigsam. Und auch Trämpeli, das treue Grautier von Samichlaus war wieder dabei.

Seit Jahren geniesst der BSW für seine Chlausfeier Gastrecht im Coop-Restaurant in Winterthur. Einige Damen und Herren in Küche und Service schieben jeweils Überstunden, um die Sportlerinnen und Sportler mit einer Beeinträchtigung, den Vorstand, das Leiterteam und Gäste mit einem Nachtessen zu verwöhnen. Eine fünfköpfige Kapelle sorgt für musikalische Unterhaltung, und alle Teilnehmenden können mit einem prall gefüllten Chlaussäckli den Heimweg antreten.

Albert Büchi

Interessante Leitersitzung

Über 20 Leiterinnen und Leiter nahmen an der Leitersitzung vom 25. Oktober teil. Vor der eigentlichen Sitzung im Restaurant La Bodega stiegen sie in den Keller bei der Kirche Peter und Paul und lernten eine neue Sportart kennen. Seit kurzem ist Showdown ein Ressort im BSW. Dabei handelt es sich um eine Sportart für Blinde und Sehbehinderte. Rita und Stephan Dütsch erklärten den Interessierten die Spielregeln.

Das „Sportgerät“ ist ein Tisch mit Banden und zwei vertieften Toren, ähnlich wie beim Tischfussball. Allerdings fehlen die „Fussballer“. Zwei SpielerInnen stehen sich gegenüber, bewaffnet mit einem Schläger, der an einen Tischtennis-Schläger erinnert. Ziel ist es, einen mit einer Klingel versehenen Ball in das gegnerische Tor zu spedieren. Um die Chancengleichheit zu wahren, tragen die Teilnehmenden Augenbinden. Man muss sich also voll und ganz auf sein Gehör verlassen – und etwas Glück beanspruchen … Die anwesenden Leiterinnen und Leiter übten fleissig und trugen an zwei Tischen Teamwettkämpfe aus. Bei einigen von ihnen war durchaus etwas Talent vorhanden, aber das Gehör müsste sicher noch geschärft werden.

Vizepräsidentin Priska Dicht gab parallel dazu in einem separaten Raum wichtige allgemeine Nothilfe-Tipps. Danach dislozierte man ins Restaurant, wo nach einem warmen Nachtessen neueste Informationen vermittelt wurden. Dabei ging es zum Beispiel über die angedachte Namensänderung sowie den Mechanismus der neuen Unterleistungsverträge.

Vorstandssitzung

Am 4. Oktober traf sich der Vorstand beinahe vollzählig zur zweiten Sitzung in diesem Jahr. Wir genossen wieder Gastrecht bei Priska und Matthias Dicht, wo wir aufs beste „betreut“ wurden. Zu besprechen gab es einiges. So etwa eine allfällige Namensänderung. An der GV wurde schon ausführlich darüber geredet. Eine definitive Abstimmung wurde aber nicht vorgenommen. So ist die Namensänderung an der GV 2019 sicher ein wichtiges Traktandum.

Nächstes Jahr feiert der BSW bereits seinen 60. Geburtstag. Der soll mit einer Vereinsreise begangen werden. Diskutiert wurde über die Verwendung der tollen Spende der Neeracher Fussballfreunde (in bar 13’500 Franken). Rita Dütsch orientierte über das Ressort Showdown, das kürzlich in den BSW aufgenommen wurde. Sie wird es an der Leitersitzung vom 25. Oktober noch näher vorstellen.

Die einzelnen RessortleiterInnen hatten Unterschiedliches zu berichten. Bei den einen läuft es sehr gut, andere dagegen sehen sich mit grossen Problemen konfrontiert.