Jubiläumsreise mit Schifffahrt auf dem Rhein

Rund einen Monat nach dem Hinschied des letzten noch lebenden Gründungsmitglieds Cyprian Mani feierten wir den 60. Geburtstag unseres Vereins mit einem schönen Ausflug. Dem Alter des BSW (wenn man PluSport Behindertensport Winterthur noch so abkürzen darf) entsprechend nahmen 60 Mitglieder am von Barbara Rogers organisierten Anlass teil. Dazu gesellten sich als Vertreterin von PluSport Schweiz Susanne Dedial sowie zwei Musiker, die uns mit Akkordeon und Schlagzeug unterhielten.

Zwei «Extrafahrten» von Stadtbus Winterthur transportierten uns zur Tössegg – und später auch wieder zurück. Am Zusammenfluss von Töss und Rhein bestiegen wir ein Schiff, das mit uns während fast sechs Stunden den Rhein zwischen Eglisau und Rüdlingen befuhr. Weil sehr schönes Wetter herrschte, verbrachten wir viel Zeit draussen auf dem «Sonnendeck».

Schwierige Aufgabe

Reisen macht aber auch hungrig. So wurde uns an Bord ein feines Dreigang-Menü serviert. Edwin Bölsterli, BSW-Präsident von 1977 bis 1994, blickte auf die 60 Jahre Vereinsgeschichte zurück, erwähnte dass der Club ursprünglich Verein für Invalidensport hiess, während seiner Amtszeit in Behinderten-Sportclub Winterthur umbenannt wurde, und seit diesem Frühling PluSport Behindertensport Winterthur heisst. Er nannte auch einige verdiente Vorstandsmitglieder, allen voran Barbara Rogers, die so etwas wie die gute Seele unseres Vereins ist. Co-Präsidentin Peggy Bächli bedankte sich bei allen, die sich für den BSW engagieren und wünschte allen eine schöne Reise.

Barbara hatte einen Wettbewerb vorbereitet, der es wirklich in sich hatte. Auf dem Schiff waren 12 Baby-Bilder aufgehängt. Nun galt es, diese Leiterinnen und Leitern zuzuordnen, die sich auf dem Schiff befanden. Eine schwierige Aufgabe. Niemand fand alle heraus. Am besten schnitten Yrene Mönch und Daniel Hofer mit 10 Treffern ab. Mit Losnummern, die auf dem Tisch bereit lagen, konnte man überdies einen Preis gewinnen.

Im Laufe des Nachmittags endete diese schöne Reise, die den grössten Schweizer Fluss von einer eher unbekannten Seite zeigte. Wir erhielten gar noch einen kleinen Einblick in das Brückenfest in Eglisau, aus dessen Anlass einige kleine Dampfboote auf dem Rhein tuckerten.

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