Interessante Leitersitzung

Über 20 Leiterinnen und Leiter nahmen an der Leitersitzung vom 25. Oktober teil. Vor der eigentlichen Sitzung im Restaurant La Bodega stiegen sie in den Keller bei der Kirche Peter und Paul und lernten eine neue Sportart kennen. Seit kurzem ist Showdown ein Ressort im BSW. Dabei handelt es sich um eine Sportart für Blinde und Sehbehinderte. Rita und Stephan Dütsch erklärten den Interessierten die Spielregeln.

Das „Sportgerät“ ist ein Tisch mit Banden und zwei vertieften Toren, ähnlich wie beim Tischfussball. Allerdings fehlen die „Fussballer“. Zwei SpielerInnen stehen sich gegenüber, bewaffnet mit einem Schläger, der an einen Tischtennis-Schläger erinnert. Ziel ist es, einen mit einer Klingel versehenen Ball in das gegnerische Tor zu spedieren. Um die Chancengleichheit zu wahren, tragen die Teilnehmenden Augenbinden. Man muss sich also voll und ganz auf sein Gehör verlassen – und etwas Glück beanspruchen … Die anwesenden Leiterinnen und Leiter übten fleissig und trugen an zwei Tischen Teamwettkämpfe aus. Bei einigen von ihnen war durchaus etwas Talent vorhanden, aber das Gehör müsste sicher noch geschärft werden.

Vizepräsidentin Priska Dicht gab parallel dazu in einem separaten Raum wichtige allgemeine Nothilfe-Tipps. Danach dislozierte man ins Restaurant, wo nach einem warmen Nachtessen neueste Informationen vermittelt wurden. Dabei ging es zum Beispiel über die angedachte Namensänderung sowie den Mechanismus der neuen Unterleistungsverträge.

Vorstandssitzung

Am 4. Oktober traf sich der Vorstand beinahe vollzählig zur zweiten Sitzung in diesem Jahr. Wir genossen wieder Gastrecht bei Priska und Matthias Dicht, wo wir aufs beste „betreut“ wurden. Zu besprechen gab es einiges. So etwa eine allfällige Namensänderung. An der GV wurde schon ausführlich darüber geredet. Eine definitive Abstimmung wurde aber nicht vorgenommen. So ist die Namensänderung an der GV 2019 sicher ein wichtiges Traktandum.

Nächstes Jahr feiert der BSW bereits seinen 60. Geburtstag. Der soll mit einer Vereinsreise begangen werden. Diskutiert wurde über die Verwendung der tollen Spende der Neeracher Fussballfreunde (in bar 13’500 Franken). Rita Dütsch orientierte über das Ressort Showdown, das kürzlich in den BSW aufgenommen wurde. Sie wird es an der Leitersitzung vom 25. Oktober noch näher vorstellen.

Die einzelnen RessortleiterInnen hatten Unterschiedliches zu berichten. Bei den einen läuft es sehr gut, andere dagegen sehen sich mit grossen Problemen konfrontiert.

Sporttag in Bütschwil

Am 15. September machte sich unsere Gruppe mit 12 Sportlerinnen und Sportlern in Begleitung von zwei Leiterinnen auf den Weg ins toggenburgische Bütschwil. Der Sporttag „Spiel ohne Grenzen“ war vielen aus dem Herbst 2016 noch in guter Erinnerung. Besonders gespannt waren die Teilnehmenden auf die verschiedenen Disziplinen, die sie zum Thema Bauernhof-Olympiade erwarteten.

Aufgeteilt in zwei Gruppen starteten wir auf der Aussenanlage. Erst einmal mussten einige rote Zwerg-Kühe in der Schubkarre in den Stall transportiert werden. Weiter ging es mit dem Stiefelwerfen, auf dem Rücken eines Holzpferds. Als nächstes galt es, als Gruppenaufgabe mit rollenden Bällen so viele Milchflaschen wie möglich umzuwerfen. Obwohl unsere beiden Mannschaften ehrgeizig gegeneinander konkurrierten, gab es auf ganzer Länge viel miteinander zu lachen! So auch bei der Chäs-Stafette, bei der sie immer zu zweit die Käselaibe einsammeln und im Schulterkorb ins Ziel bringen mussten. Kurz vor dem Mittagessen gaben sie beim Eier-Lauf noch einmal alles, immer sehr bemüht, die (Stoff-)Eier auf der Kelle nicht zu verlieren.

In der Pause wurde uns ein feines Ghackets mit Hörnli geboten und dazu ein ausgiebiges Kuchenbuffet, das keine Wünsche mehr offen liess. Gestärkt und motiviert ging es in die zweite Runde, bei der weitere exklusive Spiele auf uns warteten. So wetteiferten die Damen und Herren beim Kuhmelken und sammelten viele Punkte, in dem sie grosse und kleine Vieh-Glocken mit geworfenen Tennisbällen zum Schellen brachten. Abseits der Disziplinen versuchten sich unsere Sportler und Sportlerinnen auch beim Schwenken einer Kuhglocke oder dem Taler-Schwingen. Gar nicht so einfach, das steht fest! Noch einmal rund zu und her ging es dann, als mit Go-Kart und XXL-Velo durch einen Parcours gefahren wurde um Holzscheite abzuliefern, oder beim Wäsche aufhängen auf Zeit.

Neben dem Spass am Spiel und den vielen neuen Erfahrungen, die wir machen durften, wurden unsere Sportlerinnen und Sportler letztlich auch für ihre Anstrengungen belohnt. So besetzten sie in der Rangliste unter 17 Gruppen den 3. und 9. Platz! Ich gratuliere allen noch einmal ganz herzlich!

An dieser Stelle auch ein grosses Lob und Dankeschön an die Organisation von PluSport Toggenburg, die diesen abwechslungsreichen und einmaligen Sporttag ermöglicht hat.

Corinna Neukom